Longieren mit Hund

 

 

Longieren mit Hund- mehr als nur im Kreis laufen-Basiskurs

 

 

Longieren stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund, da beide trotz der räumlichen Distanz in beständiger Kommunikation agieren. Der Hund wird geistig und körperlich ausgelastet und lernt konzentriert, achtsam und unter Anleitung zu arbeiten. Grundlegende Kommandos werden ebenso trainiert wie einfache Verhaltensregeln, die im Alltag häufig gebraucht werden. Beispielsweise kann das Stoppen, Abliegen oder Absitzen auf Distanz gefestigt werden. Der Hund lernt, Regeln einzuhalten und Tabuzonen zu akzeptieren. Es kommt zu einer höheren Kontrollierbarkeit im Alltag.

Darüber hinaus lernt der Hund, die Körpersprache des Hundehalters zu lesen und ihr zu folgen. Umgekehrt trainiert der Halter seine eigene Körpersprache bewusst in Bezug auf den Hund.

Longieren mit dem Hund stärkt vor allem den Innenfokus (= das Beachten des Besitzers auch unter Ablenkung) des Hundes, weil er bei dieser Beschäftigungsmethode extrem auf die Bewegungen des Halters achten muss. Der Halter als „Mittelpunkt“ muss auf seine eigene Körpersprache achten und den Hund um den Kreis leiten. Das Kreisinnere ist tabu für den Hund. Es wird wunderbar körpersprachlich kommuniziert, mit einiger Übung dann auch auf Distanz. Und wie heißt es doch: „Distanz schafft Nähe!“. 

 

Ziel:

Am Ende des Kurses sollte der Hund in der Lage sein, am Kreis zu laufen (auch über Geräte)  und auf Kommandos des Hundeführers (nonverbal, verbal) zu reagieren während dieser in der Mitte steht. Weiterhin werden sie gelernt haben, Kreise zu wechseln, also beispielweise um zwei Kreise eine Acht zu laufen. Der Fokus auf den Halter auch in Alltagssituationen wird verstärkt sein. 

 

 

 

1. Körperliche Auslastung

 

Hunde mit „Leinenpflicht“:

  • ängstliche Hunde
  • hütende Hunde
  • jagende Hunde
  • aggressive Hunde
  • junge Hunde/ Welpen

 

2. Geistige Auslastung

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Impulskontrolle
  • Distanzarbeit
  • Körpersprachentraining Abwechslung
  • Körperkontrolle

 

3. Bindungssteigerung

 

4. Kontrolle aus der Distanz

 

5. Konzentrationssteigerung

 

6. Kombinationsmöglichkeiten jedes Alter/ jede Rasse

 

7. Training/ Beschäftigung

 

8. Abwechslung: z.B

  • Einbau von angstmachenden Umweltreizen/Hindernissen,
  • Einbau von Agility/Degility Geräten,
  • Einbau von Obedience Übungen