Mein Hobby: Schnüffeln,aber gelenkt------Nasenarbeit

 

 

Ein geübter Hund kann zwei Sandkörner auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50 Zentimeter tiefen Sandstrand wiederfinden.


Nasenarbeit ist die natürlichste Beschäftigung des Hundes, die ihm daher auch besonderen Spass macht. Kleine Einheiten können auf jedem Spaziergang eingebunden werden, so dass der Spaziergang und der Halter für den Hund deutlich interessanter wird und dadurch die Bindung zum Halter gestärkt wird. Der Mensch wird für den Hund wichtig, da er merkt, dass sich sein Mensch immer etwas Neues einfallen lässt, nicht langweilig ist und zusammen mit ihm arbeitet/spielt/auf die Jagd geht.
Zwei kurze Suchspiele in der Wohnung können einen Teil des Spazierganges ersetzen. Weiterhin wird der Hund daran gewöhnt, dass in der Nasenarbeit einzelne Sequenzen seines Jagdverhaltens von seinem Menschen kontrolliert werden. Somit kann ein mögliches störendes Jagdverhalten gleichzeitig bekämpft werden.

 

 

Zielgruppe:
• Alle Hunde
• Besonders jagdlich ambitionierte Hunde -Jagdverhalten wird umgelenkt


Gerade bei Hunden mit Jagdambitionen ist die Schnüffelarbeit hervorragend geeignet um den Hund unter eine Signalkontrolle zu bekommen und ihm dennoch seine natürliche Auslastung durch den Einsatz von Nasenarbeit zu geben. Leider glauben noch viele Hundehalter, dass Sie das Jagdverhalten ihres Jagdhundes fördern würden, wenn sie zusammen mit ihm Schnüffelarbeit machen. Aber ganz im Gegenteil! Der Hund erarbeitet die Spur, ABER der Hundehalter kontrolliert ihn. Er gibt das Startsignal, kann ihn während des Laufes steuern, z.B. durch ein „Stopp“ und am Ende gibt es einen Jackpot, der den Hund auch nicht veranlasst wegzulaufen. Anschließend schläft der Hund und ist erschöpft. 


Inhalte
1.) Theorie: wie funktioniert die Nase?
2.) Kleine Clickerkunde (die Konditionierung mit Hilfe des Clickers gelingt häufig schneller, da man punktgenau arbeiten kann).
 (Der Clicker wird später nicht mehr bei der eigentlichen Suche benötigt)
3.) Apportiertraining
5.) Freie Suche eines bestimmten Gegenstandes.
6.) Suchen und Finden eines bestimmten Geruchsstoffes.
7.) Geruchsunterscheidung


In der letzten Stunde gehen wir in den Wald, verstecken die Gegenstände und werden dort erste Erfolge sehen können.
Der Hund wird lernen einen versteckten bestimmten Gegenstand/Geruch zu suchen, zu finden und zu apportieren.

 

Nach diesem Kurs wird der Hund in der Lage sein, einen bestimmten versteckten Gegenstand zu suchen und zu finden (im Wald, zu Hause). Ebenso wird er Geruchsunterscheidung lernen, d.h. kann mehrere Gerüche/Gegenstände anhand des Kommandos unterscheiden.

 

 Der Kurs findet ab 3 Teilnehmern statt. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 5 Hund-Mensch Teams. 

 

 

 

Videos hierzu:

 

 

  Mein Hobby: Schnüffeln, aber gelenkt.

 

a. Geruchsunterscheidung am Beispiel eines Korkens und eines Tannenzapfens. Ein Korken bzw. ein Tannenzapfen wird unter vielen versteckt. Der Hund findet den richtigen heraus, der ausschließlich als Markierung in der Hand gehalten wurde und den Eigengeruch trägt.

 

b. Freie Suche eines bestimmten Gegenstandes (hier: Haustürschlüssel). Hier sieht man besonders deutlich, dass die dreidimensionale Suche deutlich schwerer ist, als nur den Boden abzusuchen.

 

c. Freie Suche eines bestimmten Gegenstandes (hier Ball)

 

 

dFreie Suche eine bestimmten Gegenstandes (hier Haustürschlüssel)

 

eSuchen eines bestimmten Geruchstoffes (am Beispiel des Sniffle Dog, wo in einem Gefäß ein Tropfen Kamillentee und in den anderen Wurst, Käse, Kaffee, Leckerlis.. sind. Der Kamillentee soll angezeigt werden.)

Als Anzeige werden wir jedoch das Apportieren üben. Ihr könnte einen Geruchstoff Eurer Wahl nehmen (Trüffel, Geld, Steinpilze….)

 

f. Geruchsunterscheidung am Beispiel eines Korkens. Ein Korken wird unter vielen versteckt. Der Hund findet den richtigen heraus, der ausschließlich als Markierung in der Hand gehalten wurde und den Eigengeruch trägt.

 

 

 

Der Kurs kann auch als Einzeltraining gebucht werden.

 

Termine unter "Aktuelles".